Sonntag der Traumtore: RSV I bleibt oben dabei – Zweite feiert Schützenfest

Wer am Sonntag die Bezirkssportanlage besuchte, kam in den Genuss einiger toller Treffer – und dies nicht nur auf RSV-Seite. Der Tag begann aus RSV-Sicht denkbar schlecht mit der 2:4-Niederlage der „Dritten“ gegen die Reserve der SG Reiskirchen/Niederwetz (Pierre Zill und Robert Schweizer erzielten die Treffer).

Am Dienstag trifft die RSV-Dritte im Nachholspiel auf die Reserve der SG Nauborn/Laufdorf (19 Uhr).

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Danach allerdings folgte ein fulminanter Offensivauftritt der RSV-Reserve, die sich mit einem 7:2-Schützenfest gegen allerdings schwache Gäste aus Reiskirchen/Niederwetz im Aufstiegsrennen der A-Liga eindrucksvoll zurückmeldete. Michi Wagner war dabei per Dreierpack erfolgreich, die Rückkehrer Ivan Galinec und Adam Fischer sowie Kevin Dietrich trafen je einmal. Für das Highlight sorgte allerdings Leonel Nelson Nana Yomba, der bei seinem Treffer zum 6:2 die halbe SG-Mannschaft schwindlig spielte und in Jay Jay Okocha-Manier vollendete.

Bereits am Mittwoch trifft die Meier-/Walther-Truppe in einer Nachholbegegnung auf  die SG Nauborn/Laufdorf (19 Uhr).

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Die erwartet schwere Aufgabe musste dann die RSV-Erste lösen. Mit dem FC Werdorf stellte sich eine extrem defensiv eingestellte Mannschaft auf der Bezirkssportanlage vor, der das frühe 1:0 durch Weidner, welcher aus 30 Metern und mithilfe der tiefstehenden Sonne gegen Jubilar Joachim Netsch (500 Spiele im RSV-Trikot) traf, noch zusätzlich in die Karten spielte. Werdorf poarkte nun den Mannschaftsbus vorm eigenen Tor, der RSV aber spielte zwar gefällig, fand aber zunächst kein Durchkommen. Das änderte sich nach einem Standard von Tim Neugebauer, den Innenverteidiger Basti Gorek zum 1:1 ins lange Eck verlängerte.

In Durchgang 2 blieb Werdorf bei Kontern gefährlich, während der RSV bei gefühlten 80 Prozent Ballbesitz das FC-Gehäuse bespielte, ohne den nötigen Erfolg zu haben. Einer der Werdorfer Konter brachte den Gast dann wieder in Führung – Gojani netrzte zum 1:2 ein. RSV-Coach Andreas Schulz reagierte umgehend, warf seine „Edeljoker“ Flo Bunde und Burak Avas ins Spiel – und wurde belohnt. Zunächst zirkelte Burak Avas (Foto rechts) einen Ball aus 17 Metern zum Ausgleich in den Winkel und fünf Minuten vor Abpfiff wurde Bunde elfmeterreif gelegt. Diese Chance ließ sich Torjäger Patrick Meisterjahn nicht eintgehen und sicherte seine Farben den ersehnten Dreier nach harter Arbeit. Der RSV reist nun nach England, besucht seinen Partnerverein West Bergholt FC und kann sich ein paar Tage erholen. Das nächste Spiel aber hat es erst recht in sich: Am 7. April kommt es zum Spitzenspiel bei Tabellenführer Burg.

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