Drei Spiele – 0 Punkte: In der Fremde war für die RSV-Teams nichts zu holen

Drei Spiele – 0 Punkte: In der Fremde war für die RSV-Teams nichts zu holen

Einiges stand am heutigen Nachmittag für beide Teams auf dem Spiel, konnten doch einerseits die Gastgeber mit einem Sieg den ärgsten Verfolger distanzieren und einen gewaltigen Schritt Richtung Titel machen, während sich für den RSV die wohl letzte Chance bot, nochmals ernsthaft in den Kampf um Platz 1 einzugreifen – entsprechend entwickelte sich von Anpfiff an „ein taktisch geprägtes Abtasten“, wie sich Gäste-Coach Andreas Schulz erinnert. Sein Gegenüber Steffen Hardt hatte einen „nervösen Auftakt beider Teams“ gesehen, wollte doch keine der Mannschaften „den ersten Fehler machen“: „In den ersten zwanzig Minuten wurde viel mit langen Bällen gearbeitet, wodurch das Spiel recht dürftig anzusehen war.“ Zufrieden mit der Umsetzung dessen, was man sich im Vorfeld vorgenommen hatte, war man im Gästelager und sah die Führung durch den Treffer von Sebastian Gorek (23.) als „verdient und Folge leichter fußballerischer Überlegenheit“ an: „Dann hat uns leider ein Torwartfehler unseres Debütanten Daniel Mager, welcher ansonsten fehlerfrei agierte, etwas aus dem Konzept gebracht“, nutzte letztlich Marcel Merkhardt (27.) diesen Schnitzer zum Ausgleich für die Platzherren, welche aus Sicht von Hardt „erst nach dem Rückstand wirklich Fahrt aufgenommen“ und „eine Reaktion gezeigt“ hätten. Fast mit dem Pausenpfiff drehte abermals Merkhardt die Partie zugunsten des Tabellenführers, im gleichen Atemzug „gingen bei uns da die Köpfe schon etwas runter“, hatte Schulz einen weiteren Knackpunkt der Partie ausgemacht. Nach Wiederanpfiff ließen die Gastgeber aus einer stabilen Defensive nur noch wenig Gelegenheiten des ärgsten Verfolgers zu, welcher für Schulz „nach der Pause insgesamt etwas zu harmlos“ agierte: „Ich bin insgesamt nicht unzufrieden mit unserem Auftritt, dass war taktisch und kämpferisch absolut in Ordnung“, so Schulz – die Platzherren hätten „einfach weniger Fehler gemacht“ und seien „effektiver als wir“ gewesen. In dieselbe Kerbe schlägt dann nach Abpfiff auch Hardt, welcher neben erwähnten Punkten die „sehr geschlossene Mannschaftsleistung“ als Schlüssel zum Erfolg ausmachte: „Es gab insgesamt – wie auch beim heutigen Gegner – keinen Schwachpunkt innerhalb der Mannschaft, keiner hat aufgegeben und letztlich ist der Sieg aus meiner Sicht schon verdient, da wir uns insgesamt ein, zwei Chancen mehr herausgespielt haben.“ Möchte man in Burg, wo Mangnus Fiedler (94.) mit seinem Tor kurz vor Abpfiff für die endgültige Entscheidung sorgte, „noch keine Glückwünsche zum Titel annehmen“ und weiter „von Spiel zu Spiel schauen“, gilt der Fokus beim RSV „nun endgültig Platz 2“: „Wir sind an diesem Wochenende trotz der Niederlage nochmal mit einem blauen Auge davongekommen“, so Schulz, dessen Team aufgrund der Punktverluste der Verfolger nach wie vor fünf bzw. sechs Punkte vor den Teams aus Eschenburg und Aßlar liegt.

Der RSV erwartet kommenden Sonntag (16 Uhr) mit der SG Beilstein einen gefährlichen Kontrahenten auf eigenem Platz.

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Nichts zu holen gab es in Blasbach für eine RSV-Zweite, die quasi mit dem letzten Aufgebot antrat und am Ende 0:5 unterlag. Die Meier-/Walther-Truppe unternimmt nun nächsten Sonntag (14 Uhr) im Heimspiel gegen die TSG Dorlar den nächsten Anlauf, um drei Punkte zu erringen.

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Von der Personalnot der „Ersten“ und „Zweiten“ nicht verschont blieb logischerweise auch die RSV-Dritte nicht, die nach dem 1:3 in Blasbach wohl die Hoffnungen auf eine Titelverteidigung endgültig ad acta legen kann. Johannes Märzhäuser erzielte den RSV-Ehrentreffer.

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