Wieder Remis: Tim Waskow rettet RSV Punkt gegen Aartal in der Nachspielzeit

Wieder Remis: Tim Waskow rettet RSV Punkt gegen Aartal in der Nachspielzeit

Wieder einmal ein Treffer in letzter Sekunde, diesmal begünstigte das Schicksal allerdings (endlich einmal) den RSV: Tim Waskow war es, der einen in der Schlussphase drückend überlegegen RSV zum verdienten 2:2 gegen den Aufsteiger aus Aartal köpfte und damit wenigstens noch einen Punkt für die Gastgeber sicherte. Das siebte Remis im 13. Spiel!

In der 20. Minute gab es die erste gute Möglichkeit, als Florian Bunde mit einem Volleyschuss an SG-Keeper Christopher Kaut scheiterte und Ivan Miocevics zweiter Versuch auf der Linie geklärt wurde. Die erste Chance der Gäste hatte Jan Petruschke, doch RSV-Torwart Joachim Netsch rettete zur Ecke (24.). Im Anschluss klingelte es das erste Mal: Tim Eckhard schlenzte das Spielgerät aus zwölf Metern halbrechter Position ins lange Eck (32.).

Die SG Aartal antwortete noch vor der Pause durch Jan Petruschke, dem das 1:1 gelang (45.+3). Die Wetzlarer kamen besser aus der Kabine, doch Bunde köpfte an den Querbalken (55.). In die Drangphase des RSV markierte Petruschke das 2:1 (57.). Die Gastgeber ließen eine Reihe von Ausgleichschancen aus, bevor Tim Waskow eine Ecke von Eckhard zum 2:2-Endstand ins Netz nickte (90.+1) und die Bezirkssportanlage jubeln ließ.

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Frust statt Befreiungsschlag: In der Fußball-A-Liga Wetzlar hat der RSV Büblingshausen II am Sonntag tolle Moral bewiesen, stand am Ende jedoch mit leeren Händen da. Der Tabellenvorletzte machte gegen den VfB Aßlar II einen 0:3-Pausenrückstand wett, um sich kurz vor Schluss noch ein Eigentor einzufangen.

Die Platzherren verteilten in der ersten Hälfte Geschenke, die Stefano Capacchione (8., 38.) und Mahadale Araale (23.) artig annahmen. Hatte der RSV-Anhang zur Pause keinen Pfifferling mehr auf die eigene Truppe gesetzt, bewies diese in Halbzeit zwei Kämpferqualitäten. Johannes Märzhauser entzündete in der 52. Minute mit dem 1:3 den Funken, der sich durch Ivan Galinec (72.) und Tenzin Wangyal Tso Ngoe Tsang (75.) zu einem echten Lauffeuer entwickelte – wäre da nicht Benjamin Dussas Eigentor sechs Minuten vor Schluss gewesen.

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