Dreimal Eckstein! RSV fährt mit 4:1 bei der SG Aartal nächsten KOL-Sieg ein

Dreimal Eckstein! RSV fährt mit 4:1 bei der SG Aartal nächsten KOL-Sieg ein

Strahlender Sonnenschein – und ein knochentrockener Grauascheplatz: Das waren die Bedingungen, die der RSV-Tross vor dem Spiel bei der SG Aartal, Verein des Schulz-Vorgängers Reiner Dworschak, vorfand. Trotz der wirdrigen Platzverhältnisse entwickelte sich aber von Anpfiff an ein recht flottes Spiel, in dem der RSV bereits nach zwei Minuten nach einem Stellungsfehler der Abwehr in Rückstand geriet. Wer nun gedacht hatte, dass sich das Team von Andreas Schulz (Foto) und Thomas Schweizer wie in der Vergangenheit so oft durch das frühe Gegentor aus dem Konzept bringen ließ, sah sich getäuscht: Keine 120 Sekunden später erzielte Johannes Eckstein nach feinem Pass von Ivan Miocevic den 1:1-Ausgleich. In der Folge übernahm der RSV allmählich die Kontrolle über das Spiel und zeigte den besseren Fußball.

Und das, obwohl man bereits nach 25 Minuten verletzungsbedingt schon wieder auf Tim Waskow verzichten musste, der sich zum zweiten Mal in kurzer Zeit eine Sprunggelenksverletzung zuzog. Für ihn rückte Sven John ins Team und der „Ruude“ machte seine Sache mehr als gut!

Bis zur Pause wäre eine RSV-Führung somit verdient gewesen, dies besorgte der Gast dann aber in schneller Folge in Durchgang 2, als wieder Johannes Eckstein zweimal nach guten Ecken von Flo Bunde per Kopf zur Stelle war und den RSV mit 3:1 in Führung schoss. Ivan Miocevic machte schließlich mit dem 4:1 per Volley-Direktabnahme die Entscheidung für einen RSV, der nun vier Siege aus den letzten fünf Spielen eingefahren hat und damit recht optimistisch gestimmt in die Kreisoberliga-Zukunft blicken darf.

RSV I: Jo Netsch – Kay Rauber, Benni Haas, Christian Giani – Tim Waskow (25. Sven John), Andy Heiduk, Alex Steinmetz, Flo Bunde, Jo Eckstein – Ivan Miocevic (79. Marc Jungbauer), Senayi Aktas (58. Jo Märzhäuser) 

Tore: 1:0 (2.), 1:1 (3.) Jo Eckstein, 1:2 (58.) Jo Eckstein, 1:3 (60.) Jo Eckstein, 1:4 (67.) Ivan Miocevic

Verärgert, enttäuscht und verschaukelt: Es war ein frustrierender Sonntag für die RSV-Zweite, die zum B-Liga-Spitzenspiel in Cleeberg antreten musste. Nach einer (berechtigten) Roten Karte gegen Florian Walther spielte man fast 50 Minuten in Unterzahl, dennoch war man dem Sieg in Halbzeit 2 wesentlich näher als der Gastgeber und haderte mit dem schwach pfeifenden Schiedsrichter, der dem RSV u.a. einen klaren Elfmeter versagte. Am Ende stand schließlich ein 0:0-Remis zu Buche, das keinem der beiden Teams im Aufstiegskampf wirklich weiterhalf.

RSV II:  Markus Schetzkens, David Kierok, Benni Dussa, Luis Haberer, Patrick Kania, Patrick Schwarz, Irem Güctekin, Tim Eckhard (70. Markus Niestroy), Flo Walther, Flo Brust (80. Benni Steinmüller), Matthias Eidam (45. Gürol Yildiz)

Tore: Fehlanzeige