Klassenerhalt zum Greifen nah: RSV schafft 2:1-Sensation in Waldsolms

Klassenerhalt zum Greifen nah: RSV schafft 2:1-Sensation in Waldsolms

Die Serie der atemberaubenden Auswärtsspiele in der Rückrunde hält an: Ausgerechnet beim Aufstiegsaspiranten Waldsolms gelang der jungen RSV-Elf ein erneuter Husarenstreich. Angesichts der Chancen für die Gastgeber vielleicht ein wenig glücklich, aufgrund der grandiosen kämpferischen Leistung aber hochverdient, siegte die Elf von Reiner Dworschak mit 2:1 und hat nun vor dem letzten Spieltag der Kreisoberliga-Saison den direkten Klassenerhalt in eigenen Händen.

Waldsolms hatte in Durchgang 1 die besseren Chancen, scheiterte – wie über das gesamte Spiel – aber an eigenem Unvermögen oder am über sich hinauswachsenden RSV-Keeper Jo Netsch.

Die Führung erzielte daher folgerichtig der RSV: Jörn Bohn war in der 17. Minute zur Stelle – und das per Kopf! Nach der Pause drückten die Gastgeber weiter, ohne jedoch etwas Zählbares zustande zu bringen. Tim Waskow (Foto) aber machte es besser und köpfte zum vorentscheidenden 2:0 ein. Der Treffer war dem angehenden Bundespolizisten zu Gönnen: Seit Wochen stellt sich das Eigengewächs ohne Training der Mannschaft zur Verfügung und besticht durch starke Leistungen im defensiven Mittelfeld.

Ansonsten darf man keinen Akteur aus einer geradezu aufopferungsvoll kämpfenden RSV-Truppe herausheben. Von 1-14 ging jeder an sein Limit, eine Tugend, die nun hoffentlich nur noch einmal gefordert sein muss, am kommenden Samstag (17.30 Uhr) nämlich, wenn der RSV im letzten Heimspiel gegen Spartak Wetzlar den direkten Klassenerhalt mit einem Sieg perfekt machen kann.

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RSV I spielte mit: Jo Netsch – Kay Rauber, Benni Haas, David Kierok – Tim Dutschmann, Tim Neugebauer (75. Tim Eckhard), Tim Waskow, Florian Walther, Sedat Aktas (85. Kay Fall) – Jörn Bohn, Johannes Märzhäuser (55. Sven John)

Rot Weiß Wetzlar zum endgültigen Meister der B-Liga „machte“ die RSV-Zweite hingegen. Vor der großen Feier stand für den designierten Meister jedoch noch ein hartes Stück Arbeit, wobei der RSV allerdings nie an seine Klassse-Leistung vom Spiel gegen Waldsolms II anknüpfen konnte. Die Ausfälle von Ivan Miocevic, Marc Jungbauer und Tim Nowak waren deutlich spürbar, dennoch kam die „Reserve“ durch Carsten Fischers 1:1 (55.) nach frühem 0:1-Rückstand (2.) zurück ins Spiel, musste am Ende jedoch in Unterzahl (Gelb-Rot gegen Uwe Busse (60.)) der vorsommerlichen Hitze Tribut zollen und unterlag noch mit 1:3.

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RSV II spielte mit: Markus Schetzkens – Patrick Schwarz, Sebastian Hahner (45. Carsten Fischer), Rene Scheibe, Markus Niestroj – Eugen Fischer, Uwe Busse, Anton Kergefer (65. Benni Dussa), Florian Bunde – Florian Brust, Johann Reisch (80. Sascha Meier)