Bei der Deutschen Meisterschaft im bayrischen Regen verpassten die RSV-Frauen nach einer zweijährigen Pause nur knapp das Halbfinale.
Von Beginn an konzentriert, startete man gleich mit einem 13:0-Sieg gegen SR Soest und setzte nach
der Pause mit einem 8:1 gegen Krefeld ein Zeichen. Im vierten Spiel kam es dann zu einem echten
Spitzenspiel gegen den amtierenden Deutschen Meister TuS Engelsberg. Hier unterlag man knapp mit
4:6 und musste die erste Niederlage hinnehmen. Spiel fünf und sechs gingen wieder klar an die
Büblingshäuserinnen, mit einem 19:0 gegen die Regionen Auswahl Nord und ein 7:2 gegen den
amtierenden Europapokalsieger SV Gumpersdorf. Danach gab es gegen Stuttgart Vaihingen nach
schwachem Spiel ein unnötiges 5:7, was sich am Ende als noch sehr schmerzhaft erwies. Im weiteren
Verlauf kam es noch zu weiteren zwei Niederlagen gegen den späteren Deutschen Meister EC
Gerabach sowie den TSV Kühbach und zu einen Sieg gegen Bad Feilnbach. Vor dem letzten Spiel fand
man sich punktgleich mit dem TSV Hartpenning auf Rang 4 wieder. Ein Unentschieden gegen
Hartpenning dank des besseren Stockverhältnisses hätte gereicht zum Einzug ins Halbfinale, doch leider ging diese Rechnung gegen stark aufspielende Gegnerinnen nicht auf, man verpasste das
Halbfinale und landete am Ende auf Rang 7. Deutscher Meister wurde der EC Gerabach vor dem
Vorjahressieger TuS Engelsberg und dem TSV Kühbach.
Beim Zielwettbewerb erreichte die Hessenmeisterin Rebecca Jüngel mit Rang drei nach der
Vorrunde sicher die Endrunde der besten 7, die sie am Ende „dank“ der starken bayrischen
Konkurrenz auf Rang 7 landete. Melanie Euler musste aus gesundheitlichen Gründen leider den
Wettbewerb abbrechen.
In der Regionenwertung Zielwettbewerb gewannen für die Regionen Auswahl West Ann-Kathrin
Philipps und Rebecca Jüngel hinter der Region Auswahl Süd die Silbermedaille. Dritter
wurde die Auswahl Süd–West vor Ost und Nord.
