Seit letztem Mittwoch rollte der Hallenball bzw. Futsal in der Sporthalle Münchholzhausen – am Samstag und Sonntag stand nun zum Abschluss der Höhepunkt des langen Wochenendes an -die beiden Turniere um den „Dr. Alwin Sauer-Cup“. Zwei Tage Hallenfußball, volle Spielpläne und intensive Endspiele: Keine Frage, der „Dr. Alwin Sauer-Cup 2026“ des RSV hat sich in seiner zweiten Auflage nach der Wiedereinführung als gelungenes Hallenevent präsentiert. In der Sporthalle Münchholzhausen verfolgten an beiden Turniertagen rund 250 Zuschauer die Wettbewerbe der Senioren.

Am Samstag standen die Wettbewerbe der B- und C-Ligisten im Fokus. In zwei Vorrundengruppen kristallisierten sich früh mehrere ambitionierte Teams heraus. Besonders konstant präsentierte sich die SG Naunheim/Niedergirmes II, die ihre Vorrungen-Gruppe A ohne Punktverlust (12 Punkte, 8:1 Tore) gewann. Ebenfalls überzeugend agierte der SC Waldgirmes III (6 Punkte), der mit einer jungen Mannschaft ins Turnier ging und sich den zweiten Platz sicherte. Dahinter folgten Spartak Wetzlar (5), der SC Münchholzhausen/Dutenhofen II (4) und der RSV Büblingshausen III (1).

In der Vorrundengruppe B machten die TSG Leihgestern II (10) und der SV Hermannstein (9) das Rennen. Mit etwas Abstand verabschiedeten sich der FSV Berghausen (4), Rot Weiß Wetzlar und der SSV Dillenburg (je 3 Punkte) aus dem Turnier.
In der Finalrunde setzte sich Naunheim/Niedergirmes II mit 3:1 gegen Hermannstein durch, Waldgirmes III gewann sein Halbfinale mit 1:0 gegen Leihgestern II. Das Spiel um Platz drei entschied Hermannstein mit 3:2 für sich. Im Finale behielt schließlich der Wetzlarer B-Ligist Waldgirmes III knapp, aber nicht unverdient die Oberhand und sicherte sich mit einem 2:1-Erfolg gegen Naunheim/Niedergirmes II den Turniersieg. Unser Foto oben zeigt das siegreiche Team gemeinsam mit Sponsor Dr. Alwin Sauer (ganz links) und Turnierchef Andreas Schulz (2. v.l.).

Der Sonntag gehörte den Mannschaften aus der A-Liga aufwärts. In der Vorrunde setzten vor allem der VfB Aßlar und der VfR Limburg Akzente. Limburg marschierte ohne Punktverlust durch die Gruppenphase (Gruppe B), während sich dahinter der TV Idstein (9 Punkte) als Kreisoberligist für die K.-o.-Runde qualifizierte – noch vor dem FC Werdorf (4), dem Gruppenligisten FC Burgsolms (3) und dem SV Elz (1). In der Gruppe A setzte sich Aßlar vor dem TSV Steindorf und dem RSV Büblingshausen (beide 7 Punkte) und der TSG Leihgestern (4) sowie dem FC Merenberg (0) durch.

Im Halbfinale ließ Idstein dem VfB Aßlar beim 4:0 keine Chance, Limburg setzte sich mit 3:1 gegen Steindorf durch. Das Spiel um Platz drei gewann Aßlar mit 2:1. Das Finale entwickelte sich schließlich zu einem Höhepunkt: Zwischen dem Verbandsligisten Limburg und dem Kreisoberligisten Idstein kam es zu mehreren Führungswechseln. Erst in der Schlussphase entschied Limburg das Endspiel mit 4:3 für sich. Unser Foto unten zeigt die vier Kapitäne der erstplatzierten Teams mit Turniersponsor Dr. Alwin Sauer (li.).

Positiv fiel das Fazit von Andreas Schulz, Sportlicher Leiter des RSV Büblingshausen, aus: „Ich bin super glücklich und zufrieden.“ Auch sportlich habe das Turnier überzeugt: „Das war ein tolles Event mit zwei würdigen Finalisten – die Mannschaften aus dem Rheingau-Taunus-Kreis und dem Kreis Limburg-Weilburg waren eine wirkliche Bereicherung für das Turnier.“ Besonders wichtig aus Sicht des Veranstalters sei gewesen, dass es keine größeren Verletzungen gegeben habe. Einziger Wermutstropfen seien die Ergebnisse der eigenen Teams gewesen, „aber wir sind gute Gastgeber“.
Vor allem möchte sich Schulz bei den zahlreichen Helfern bedanken, ohne die ein solches Großevent nicht denkbar wäre: „Alles hat nahezu reibungslos funktioniert – so macht Vereinsleben Spaß. Ein besonders großer Dank geht auch an den Turniersponsor Dr. Alwin Sauer, der dieses Wochenende durch sein außergewöhnliches Engagement erst möglich gemacht hat“, so Schulz weiter.

Individuell ragten Natnael Tega von der TSG Leihgestern als Torschützenkönig am Sonntag mit sieben Treffern sowie Emir Sabic vom SV Hermannstein hervor (10 Tore). Schulz ordnete das sportliche Niveau des Sonntags ein: „Limburg (Titelfoto mit Sponsor Dr. Alwin Sauer (li.), Turnierorganisator Andreas Schulz (2. v.r.) und Osman Demirel (ganz rechts, sportliche Leitung RSV) war insgesamt die beste Mannschaft des Tages, aber auch Idstein hat überrascht als Kreisoberligist.“

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