18/19 November Europapokal der Damen

RSV Damen Vize Europapokalsieger

Denkbar knapp im letzten Schuss des Finals besiegte der ESC Bregenz die Büblingshäuser Eisstock Damen und setzte sich die europäische Krone für die beste Vereinsmannschaft auf.

Nachdem die Vorrunde, gespielt in zwei neuner Gruppen, am ersten Tag mit zwei unnötigen Niederlagen gegen den SV Mehring (D) und ESV Union Vornholz (A) nicht ganz optimal lief, erreichte man Rang 2 in der Gruppe A.

In der Zwischenrunde startet man auf der Bahn, die man mit der Platzierung der Vorrunde erreicht hat. Bei einem Sieg steigt man eine Bahn auf, bei einer Niederlage eine Bahn ab. Nach dem sechsten und letzten Spiel der Zwischenrunde spielen im Finale die beiden Mannschaften die Bahn 1 erreicht haben, auf Bahn 2 wird um Platz 3 und 4 gespielt usw.

Das bedeutet, dass man in der Zwischenrunde am zweiten Wettkampftag auf Bahn 2 gegen den zweit platzierten der Gruppe B, Mitfavorit EC Außernzell, antreten musste. Mit einem Kantersieg (29:3) startete man perfekt in den zweiten Wettkampftag und stieg sofort auf die begehrte Finalbahn 1 auf. Hier wartete der SV Mehring, der den Gruppensieger B bezwang und auf Bahn 2 verwies. Mit einer deutlichen Niederlage von 3:23 wurden die Vorstädterinnen wieder auf Bahn 2 verwiesen. Hier wartete der EV Moritzing aus Südtirol, der von Bahn 3 aufgestiegen ist. Knapp, mit 17:15, wurden die Italienerinnen besiegt und es ging wieder auf Bahn 1, wo der TSV Kühbach den SV Mehring besiegte und als nächster Gegner bereit stand. In diesem Spiel fanden die RSV Damen wieder zur gewohnten Stärk zurück, besiegten in den restlichen Spielen der Zwischenrunde Kühbach mit 22:10, Mehring mit 16:6 sowie Außernzell mit 16:8 und standen als erster Finalist auf Bahn 1 fest. Als Gegner im Finale qualifizierte sich der ESC Bregenz, der den SV Mehring auf Bahn 2 besiegte. So hieß das Finale wie 2006 beim ersten Europa Cup Gewinn in Budweis, Büblingshausen gegen Bregenz.

v.l.n.r Melanie Rink, Andrea Rink, Rebecca Jüngel, Ann-Kathrin Rink

v.l.n.r Melanie Rink, Andrea Rink, Rebecca Jüngel, Ann-Kathrin Rink

Das Finale, gespielt in 12 Kehren, begann für Bregenz furios. Durch taktische Fehler und Nervosität, der RSV Damen stand es nach 6 Kehren 17:3 für Bregenz. Doch dann holte der RSV Kehre für Kehre auf und es Stand vor der letzten Kehre 23:22 für Büblingshausen. Die Spannung stieg bis zum letzten Schuss, den sich die Vorarlbergerinnen durch Fehlversuche des RSV erkämpft hatten. Hier musste, nach einem hervorragenden Schuss von Melanie Rink, die Bregenzerin all ihre Routine einsetzen, um den Europa Cup nach Österreich zu entführen. Mit einem perfekten Schuss gelang  es der österreichischen Nationalspielerin den gegnerischen Stock auf 40 cm anzumaßen. So geht 2017 der Europapokal für Vereinsmannschaften nach Bregenz. Für den RSV bleibt die Silbermedaille, Bronze gewinnt der EC Außernzell.

(RR)