Bronze beim Europa – Cup
Mit der Bronzemedaille im Gepäck kehrten die Eisstock Damen vom Europa – Cup für Vereinsmannschaften 2010 aus dem Slowenischen Jesenice zurück. Einmal mehr konnten die Spielerinnen Andrea, Ann – Kathrin und Melanie Rink, sowie Rebecca Jüngel und Helga Fink, zeigen das sie zur europäischen Spitze gehören. Bei der 8. Auflage des Wettbewerbs konnten die RSV´lerinnen, die 2003 auch beim 1. Europa Cup in Weiz (Rang 7) schon teilnahmen, sich zum fünften Mal qualifizieren. Mit zwei Siegen 2006 und 2007, der Silber Medaille 2009, folgte nun die Bronze Medaille 2010. Damit sind sie die Erfolgreichste Mannschaft in diesem Wettbewerb.
In der Vorrunde, wo die Platzierung für die Endrunde ausgespielt wurde kam es schon zu ersten Überraschungen. Nach einem Start nach Maß und einem 25:7 Auftaktsieg gegen den Deutschen Dauerrivalen SV Mehring wurde man schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.
Das zweite Spiel gegen die Hausherrinnen aus Bled ging überraschend mit 13:11 verloren. Noch etwas geknickt von der Niederlage kam der Pokalverteidiger Edelweiß Klagenfurt zum ungünstigsten Zeitpunkt. Auch das Spiel ging knapp mit 12:16 verloren, so dass man sich für eine gute Platzierung in der Endrunde keine Niederlage mehr leisten durfte. Mit diesem Wissen im Hinterkopf, besiegte man Mölten (Italien), Sokol Prazak (Tschechien) und Bad Fischau-Brunn (Österreich) sicher und konnte sich hinter Klagenfurt auf Platz 2 der Gruppe B schieben. Am zweiten Tag, dem Tag der Endrunde wurden sechs Spiele im Auf – Ab Modus gespielt. Das heißt als Zweiter der Gruppe B wird gegen den zweiten der Gruppe A auf Bahn 2 gespielt. Bei einem Sieg steigt man auf, auf Bahn 1, bei einer Niederlage ab, auf Bahn 3. Nach dem sechsten Spiel wird noch einmal die Bahn gewechselt. Auf der ersten Bahn wird nun um Platz 1 und 2 gespielt, auf Bahn 2 um Rang 3 und 4 usw. Die Platzierungsspiele werden als Hin- und Rückspiel ausgetragen. Das erste Spiel der Auf – Ab Runde gegen Union Passail ( Steiermark) wurde mit 5:23 gewonnen und man stieg auf, auf Bahn 1, diese verteidigte Klagenfurt im zweiten Spiel mit 18:10 und man musste wieder zurück auf Bahn 2. Hier wartete Engelsberg, die sich von Bahn 4 hochgekämpft hatten und auf dem Weg zur Bahn 1nicht zu bremsen waren. Der RSV musste auf Bahn 3 wo der SV Mehring bezwungen werden musste. Mit einem 16:10 Sieg ging es wieder auf Bahn 2. Jetzt hieß der Gegner erneut Klagenfurt, die Engelsberg auf Bahn 1 weichen mussten. Nach einem spannenden Spiel, das durch einen entscheidenden Fehlschuss seitens des RSV, zu Gunsten Klagenfurts entschieden wurde, verpasste man den Sprung auf Bahn 1 und damit auf das Endspiel um den Pokal. Jetzt konnte das Ziel nur noch Bronze heißen. Auf Bahn 3 abgestiegen musste erneut Mehring bezwungen werden, was mit 15:9 gelang. Auf Bahn 2 aufgestiegen hatten die Damen die Chance auf die Bronze Medaille. Von Bahn1 kam erneut Der TuS Engelsberg (Chiemgau) der Klagenfurt unterlag. Engelsberg begann stark und konnte das Hinspiel mit 20:10 gewinnen. Jetzt hies es für den RSV alles oder nichts, man nutzte jeden Fehler des Gegner gnadenlos aus und konnte das Rückspiel mit 24:8 für sich entscheiden. Der Gesamtstand von 34:28 brachte dann die erhoffte Bronze Medaille. Auf Bahn 1 konnte sich Edelweiß Klagenfurt gegen EV Moritzing knapp durchsetzen und wurde zum zweiten Mal nach 2009 Europa Cup Sieger.
